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Schlimmer als in einem Schlachthaus


(kreuz.net) Die drei im April 2007 in der Nordosttürkei ermordeten Protestanten wurden von ihren Schächern mit unbeschreiblicher Brutalität in Stücke geschnitten. Das berichtete ein Brief der „Protestantischen Kirche von Smyrna“.
Die Ermordung ereignete in der Stadt Malatya in der gleichnamigen zentraltürkischen Provinz Malatya.
Der Ort Malatya besitzt fast 400.000 Einwohner. Er ist auch die Heimat des Papstattentäters Mehmet Ali Agca.
Die Geschlachteten waren der Deutsche Tilman Geske (46), der türkische Pastor Necati Aydin (35) und der türkische Baptist Ugur Yuksel (32).
Alle drei arbeiteten für einen örtlichen Verlag evangelikaler Ausrichtung.
Geske (46) war verheiratet und Vater von drei Kindern. Er arbeitete an einer türkischen Studienbibel.
Pastor Aydin war verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Baptist Yuksel wollte in wenigen Monaten heiraten.
Die drei versammelten sich an dem fatalen Morgen zum Bibelstudium und Gebet. Dazu waren zehn Jugendliche im Alter von 19 bis 20 Jahren eingeladen, die sich als ihre Schlächter erwiesen.
Fünf von ihnen hatten am Ostersonntag an einem Gottesdienst mit Pastor Aydin teilgenommen, der nur für geladene Gäste offen war.
Die Mörder waren bei den Protestanten als Interessenten bekannt. Doch in Wahrheit gehörten sie zu einer Gruppe gläubiger Moslems, die auch Tarikat genannt werden.
Einer war der Sohn eines Bürgermeisters in der Provinz Malatya.
Die Zehn lebten alle im gleichen Internat und bereiten sich auf den Eintritt in die Universität vor.
Um ihre Schandtat auszuführen, besorgten sie sich Revolver, Messer, Stricke und Tücher.
Sie erschienen um 10.00 Uhr zum Bibelstudium.
Pastor Aydin hatte gerade ein Kapitel aus der Bibel gelesen, als der Angriff begann.
Die drei anwesenden Protestanten wurden mit Händen und Füssen an ihre Stühle gefesselt. Der Überfall wurde mit Handys aufgenommen.
Dann wurden die Gefesselten drei Stunden lang gefoltert.
Die Leiche von Geske wies 156 Stichwunden auf, jene von Pastor Aydin 99. Auf den Baptisten Yuksel wurde so oft eingestochen, daß die Wunden nicht gezählt werden konnten.
Die Verbrecher schnitten ihren Opfern bei lebendigem Leib die Därme aus dem Leib.
Sie wurden kastriert und die abgeschnittenen Geschlechtsorgane vor ihren Augen zerschnitten. Finger wurden ihnen abgehackt, Nase, Mund und After aufgeschlitzt.
Schließlich wurden ihre Kehlen von Ohr zu Ohr durchtrennt, was sie praktisch enthauptete.
Die Nachbarn hatten zwar Schreie gehört, hielten den Lärm aber für eine häusliche Auseinandersetzung.
Um 12.30 Uhr erschien ein weiterer Mitarbeiter der Mission an der Eingangstüre. Diese war geschlossen und ließ sich mit dem Schlüssel nicht öffnen.
Darum versuchte er den Baptisten Yuksel über ein Mobiltelephon zu erreichen.
Yuksel antwortete und wies ihn seltsamerweise an, zu einem Treffen in ein bestimmtes Hotel zu gehen: „Wir werden dorthin kommen“.
Der Mitarbeiter hörte im Hintergrund ein Röcheln und rief die Polizei. Ein Beamter erschien in fünf Minuten.
Nachdem der Polizist vergeblich versucht hatte, die Türe mit Gewalt aufzubrechen, öffnete schließlich ein Verbrecher.
Der Baptist Yuksel lebte noch – übersät mit zahllosen Stichwunden –, obwohl auch ihm die Kehle durchgeschnitten worden war.
Drei der Schwerverbrecher ergaben sich sofort.
Dann bemerkte der Polizist, daß jemand aus dem Fenster im dritten Stock auf die Strasse gefallen war.
Dort fand man Emre Gunaydin – den Anführer der Bande.
Er hatte versucht, an der Dachrinne entlang auf die Strasse zu entkommen. Dabei war er abgestürzt und am Kopf schwer verletzt worden.
Ein weiterer Schlächter hatte sich auf einen Balkon im zweiten Stock abgeseilt und versteckt.
Wie schon bei der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink und des katholischen Priester Hw. Andrea Santoro im Februar 2006 wurden Minderjährige benützt, um die Bluttat auszuführen.
Jugendliche erfahren gewöhnlich in der türkischen Öffentlichkeit eine größere Sympathie und erhalten häufig vor Gericht geringere Strafen.
Die Witwe des deutschen Opfers, Susanne Tilman, erklärte sofort, ihren Mann vor Ort begraben zu wollen.
Doch der Gouverneur von Malatya suchte das zu verhindern. Als er sah, daß dies nicht möglich war, wurde das Gerücht verbreitet: „Es ist eine Sünde, ein Grab für einen Christen zu graben.“
Schließlich wurde der ermordete Deutsche auf einem armenischen Friedhof zur Ruhe gebettet.
Der Baptist Yuksel wurde von seiner Familie in einer alevitisch-moslemischen Zeremonie in seiner Heimatstadt Elazig beigesetzt. Seine Familie weigerte sich, den protestantischen Glauben ihres Sohnes anzuerkennen.
Pastor Aydin fand in Izmir seine letzte Ruhestätte. Die Abdankung wurde in einem baptistischen Bethaus durchgeführt. Seine Witwe Schemsa sagte:
„Ich fühle mich mit Ehre gekrönt, daß er in meinem Leben gewesen ist.“
Quelle: www.kreuz.net
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Wozu Menschen in der Lage sind, wenn sie sich vom wahren Gott so fern halten!!!
M?gen die Opfer zur rechten des Herrn ruhen!!!
Nun, alles zum Thema EU-Beitritt der Türkei. Niemals soll das geschehen...
grausam, da fehlen einem die worte, wenn man liest, zu welchen taten menschen fähig sein können. ;-(
Die Staatsanwaltschaft hatte bei der Anklage Erhebung ein ganzes Dossier über die Missionars Tätigkeit der Opfer gesammelt,, aber über die Täter nur Stellungnahmen das sie bis dahin unbescholten waren,,, grotesk !!
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